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        <name>Heintges Shop | Lehr- &amp; Lernmaterial zur Jagd &amp; Fischerei </name>
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    <updated>2026-04-28T05:38:33+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Jagdhunderassen</title>
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                                            Hunde sind seit Jahrhunderten wichtiger Begleiter auf der Jagd. Vor allem ihr Geruchssinn, aber auch der Gehorsam haben sich bewährt und machen den Vierbeiner zum geschätzten Begleiter vieler Jäger.
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                 Die Besonderheiten von Jagdhunderassen 
 Hunde sind seit Jahrhunderten wichtiger Begleiter auf der Jagd. Vor allem ihr Geruchssinn, aber auch der Gehorsam haben sich bewährt und machen den Vierbeiner zum geschätzten Begleiter vieler Jäger. Abhängig von den Stärken werden die Jagdhunderassen in verschiedene Kategorien aufgeteilt. So gibt es Stöber- und Vorstehhunde, aber auch Erd- und Schweißhunde. Weiterhin gehören die Apportierhunde zu den Jagdhunderassen. Die wesentliche Aufgabe von Stöberhunden ist es etwa, in der dichten Deckung Wild aufzuspüren und dieses aufzutreiben. Bracken sind stattdessen sogenannte Laufhunde. Sie nehmen die Spur und Fährte von Wild auf und zeigen diese an.&amp;nbsp; 
 Was ist bei der Auswahl und Haltung von Jagdhunderassen wichtig? 
 Nicht alle Hunde sind aufgrund der hohen Anforderungen und spezifischen Fertigkeiten für die Jagd geeignet. Wichtig ist daher eine gute und präzise Auswahl der Tiere. Bei der Auswahl gilt es verschiedene Aspekte zu beachten. Hier muss etwa das Jagdrevier genannt werden. Aber auch die Fähigkeiten des Jägers spielen eine wichtige Rolle. Zudem benötigen einige Jagdhunderassen eine spezielle Ausbildung. Dazu gehört zum Beispiel der Deutsche Jagdterrier. Er wird für die Arbeit im Bau von Wildtieren eingesetzt, was spezielle Kenntnisse erforderlich macht. Bei der Haltung muss zwingend darauf geachtet werden, dass Jagdhunde genügend Auslauf haben. Zudem haben sie einen ausgeprägten Bewegungsdrang, der gestillt werden muss. Auch eine konsequente Erziehung sowie eine umfassende geistige Auslastung sind wichtig.&amp;nbsp; 
 Tauchen Sie mit Heintges tief in die Jagdhunderassen ein 
 Fachwissen zu den Jagdhunderassen ist ein wichtiger Bestandteil der in Deutschland angebotenen Jägerausbildung und Prüfung. Möchten Sie hier umfassend in das Thema eintauchen und suchen die richtigen  Arbeitsmaterialien , sind Sie bei uns richtig. Wir halten für Sie in unseren  Arbeitsheften zur Jägerausbildung  ein  Lernheft zum Thema Jagdhunderassen  bereit. Sie erfahren hier, welche Rassen und Veranlagungen wichtig sind. Dabei zeigt Ihnen unser Lernheft auch, welche Unterschiede sich durch die verschiedenen Jagdarten ergeben und worauf sowohl bei der Zucht als auch Aufzucht geachtet werden muss. Aber auch gesetzliche Vorschriften rund um die Jagdhunderassen spielen in diesem Fachhefteine Rolle.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-10-22T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Rotwildbrunft</title>
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                                            Die Brunft stellt im Rotwildrevier die spannendste Zeit im Jagdjahr dar. Sie findet in unseren Breitengraden von Mitte September bis Anfang Oktober statt und wird durch eine hormonelle Umstellung bei Hirsch und Kahlwild ausgelöst. Ältere Hirsche zeigen zu Brunftbeginn schon er...
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   Rotwildbrunft    Michel Jüngling  
 Die Brunft des Rotwildes stellt wegen ihren akustischen Wahrnehmungen ein besonderes Naturschauspiel dar. Sie findet in unseren Breitengraden von Mitte September bis Anfang Oktober statt und wird durch eine hormonelle Umstellung bei Hirsch und Kahlwild ausgelöst. Das Ende der Feistzeit wurde bei den Rothirschen schon Ende August durch eine vermehrte Testosteronausschüttung eingeläutet, was sie nun zunehmend unruhig werden lässt und ihr bislang soziales Zusammenleben mit ihren Rudelgenossen der Feistzeit weicht einem aggressiven Verhalten. Ältere Hirsche zeigen zu Brunftbeginn schon erste Anzeichen ihrer künftigen Winterdecke in Form der Ausbildung eines langhaarigen Kragens am Trägeransatz, die so genannte Brunftmähne. Auch hat sich ihre Statur im Vergleich zum Beginn der Feistzeit verändert. Der Körper bringt nun deutlich mehr Masse und sein Schwerpunkt liegt durch den nun ausgebildeten Vorschlag in der vorderen Körperhälfte. Nach dem Auflösen der Feisthirschrudel ziehen die älteren Hirsche meist zielstrebig in Richtung ihrer angestammten Brunftplätze, welche sich teilweise weit entfernt von den Sommereinständen befinden. Diese Brunftplätze liegen in den vom Kahlwild bevorzugten Einstandsgebieten und es handelt sich dabei meist um übersichtliche Areale, welche vom brunfteten Rotwild gut einsehbar sind. Generell kann man davon ausgehen, dass ein ausreichender Anteil reifer Hirsche und dem daraus resultierenden Konkurrenzdruck für einen lebhaften Brunftbetrieb sorgt. Auch sind positive Witterungseinflüsse für die Intensität des Brunftgeschehens maßgebend. Kalte, sternklare Nächte, eventuell sogar mit den ersten, leichten Frösten bürgen beim Rotwild geradezu für eine hohe Brunftaktivität. Die Hauptbrunft konzentriert sich auf wenige Tage, in denen die meisten Tiere brunftig sind. Ein zu Unzeiten brunftig gewordenes Tier kann eine sogenannte Nachbrunft auslösen, welche sich dann im Ausnahmefall im November oder Dezember bemerkbar macht. 
  Das Brunftverhalten  
 Seine steigende Brunftstimmung bringt der Hirsch unter anderem durch das Bodenforkeln zum Ausdruck, indem er mit seinem Geweih den Boden stark bearbeitet und aufwühlt. Auch ist ein Plätzen mit den Vorderläufen festzustellen. In diese angelegten Bodenverwundungen nässt der Hirsch, um sich anschließend ausgiebigst darin zu wälzen. Durch dieses Verhalten nimmt er seinen typischen Brunftgeruch an, welcher ihn für das Kahlwild durch die im Urin enthaltenen, geschlechtlichen Duftstoffe besonders interessant erscheinen lässt. Er markiert seinen Brunfteinstand durch das Befegen von Baumstämmchen und Büschen, wobei sich ein Sekret aus den Vorderaugendrüsen entleert. Steht der Hirsch beim Kahlwild, ist er ständig damit beschäftigt dessen Paarungsbereitschaft zu überprüfen. Dies geschieht indem er den Urin, die Losung und die Betten des Kahlwildes bewindet. Zieht der Hirsch bei diesem intensiven Bewinden seine Oberlippe hoch und die Schneidezähne des Unterkiefers werden sichtbar, bezeichnet der Jäger dieses Verhalten als Flehmen. Hat der Hirsch dann ein hochbrunftiges Tier ausgemacht, treibt er es vor sich her und der Beschlag findet meist etwas abseits des Rudels statt. Einen besetzten Brunftplatz zeigt der Hirsch seinen Rivalen durch sein Schreien an. Dies hält aber geringere Beihirsche nicht davon ab, in ausreichender Entfernung einem Stück Kahlwild aufzulauern, welches sich dem Einwirkungsbereich des Platzhirsches kurz entzogen hat. Bleiben die Beihirsche in gebührendem Abstand zum Brunftgeschehen, werden sie von Platzhirsch oftmals toleriert. Kommen sie aber dem Kahlwild zu nahe, werden sie kurzerhand vom Platzhirsch auf Trab gebracht. Entfernt sich ein Stück Kahlwild zu weit vom Brunftgeschehen, wird es vom Platzhirsch durch Imponierschreiten mit hocherhobenem Haupt zurückgedrängt. Dabei kann auch das so genannte Eckzahndrohen beobachtet werden, indem er durch das Anheben der Oberlippe die beim Rotwild zurückgebildeten Eckzähne, die Grandeln, zeigt. Die Führung eines Brunftrudels hat immer ein erfahrenes und führendes Alttier, das so genannte Leittier. 
 Ein Platzhirsch büßt seine Vormachtstellung auf dem Brunftplatz bedingt durch eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme mit einem im Laufe der Brunft fortschreitenden Gewichtsverlust ein. Das Verteidigen seines Brunftrudels gegen die Beihirsche, das Zusammenhalten des Kahlwildes, der Beschlag und das Erzeugen der Brunftlaute zehren an seiner Energie. Durch diese Schwächung kann es im Laufe der Brunft zum Verlust des Status als Platzhirsch kommen und ein vitaler, suchender Hirsch nimmt seine Position im Rudel ein. 
  Lautäußerungen während der Brunft  
 Sein gewaltiges Röhren lässt ein Rothirsch während der Brunft zu unterschiedlichsten Anlässen hören. Der Platzhirsch signalisiert seinen Rivalen durch die typischen Brunftschreie seine Anwesenheit am Brunftplatz, was wiederum andere Hirsche veranlasst zu antworten. Der Anblick eines Rivalen und die Phasen kurz vor oder nach einem Brunftkampf sind ebenfalls Auslöser für intensives Schreien. Beim Zurücktreiben eines Stückes Kahlwild oder beim Vertreiben eines Beihirsches lässt der Hirsch meist eine Folge sehr kurzer und heftiger Rufe hören, welche als Sprengruf oder auch Trenzen bezeichnet werden. Ein müde im Bett sitzender Hirsch meldet eher verhalten. Diese leisen Rufe nennt man Knören. Mit etwas Übung kann man einzelne Hirsche anhand ihrer Stimmlage und Rufcharakteristika gut unterscheiden. Junge Hirsche hören sich oftmals beim Röhren noch sehr unbeholfen an und ihr Melden kann inmitten eines Schreies abrupt abbrechen. 
   Brunftkämpfe   
 Abgesehen von den spielerischen Kämpfen meist jüngerer Rothirsche, dem so genannten Scherzen, kann es während der Brunft zu handfesten Auseinandersetzungen meist gleichstarker Konkurrenten kommen. Diese Brunftkämpfe haben ganz charakteristische Abläufe und Regularien und dienen nicht dazu, den Gegner zu verletzen oder gar zu töten. Dennoch kann es bei sehr heftigen Kämpfen zu Verletzungen von oberflächlichen Schrammen, bis zu tiefen Forkelstichen kommen. Dabei stellt ein ausgeforkeltes Licht ein deutlich geringeres Problem für den Hirsch dar als ein Forkelstich in die Lunge, welcher dann meist tödlich endet. Bei den Kämpfen kann es auch zu Beschädigungen des Geweihes in Form von abgebrochenen Enden oder auch Stangenbrüchen kommen. Mit ihren Geweihen untrennbar verkämpften Hirschen steht in den meisten Fällen ein dramatisches Ende bevor. Da das Geweih beim Kampf eine Prellbockfunktion einnimmt, schützt ein endenreiches Geweih am besten vor Forkelverletzungen. Ernsthafte Kämpfe werden oftmals durch Imponiergehabe wie Schlagen mit den Geweihen in Geäst oder Boden und dem nebeneinander Herschreiten und dem Taxieren der Stärke des Gegners vermieden oder beschränken sich gar auf Rufduelle. 
  &amp;nbsp;  Die Jagd auf den Brunfthirsch  
 Bei lebhaftem Brunftbetrieb lohnt sich gerade in den frühen Morgenstunden vor dem Ansitz das Verhören der Hirsche von einer exponierten Stelle aus. Dadurch kann man einzelne Hirsche in ihren Einständen bestätigen und dann vom Ansitz aus oder auf der Pirsch gezielt bejagen. Bei den Reviergängen sollten wir auf alle Anzeichen für Brunftbetrieb wie durch Forken entstandene, frische Bodenverwundungen und befegte Äste und Büsche achten. Für die Beurteilung aufgefundener Fährten können weitere der uns überlieferten, hirschgerechten Zeichen herangezogen werden. Bei Pirschgängen ist größte Vorsicht geboten, da das Kahlwild trotz Brunftstimmung sehr wachsam ist und einen unvorsichtigen Jäger sehr schnell bemerkt hat. Der Ansitz bei gutem Wind bietet oftmals nicht nur einen besseren Überblick, sondern man hat in der Regel auch mehr Zeit zum richtigen Ansprechen. Schon vor der Jagd sollte man sich über die Hegerichtlinien und Abschusskriterien des entsprechenden Rotwildgebietes im Klaren sein, welche je nach Region und Veranlagung der Rotwildpopulation sehr unterschiedlich ausfallen können. 
 Da Hirsche während der Brunft des Öfteren eine gewisse Schusshärte zeigen und Nachsuchen wegen der auf einem Brunftplatz vorherrschenden starken Wildwitterung meist sehr anspruchsvoll sind, sollte ein auseichend starkes Kaliber gewählt werden, welches auch bei stärkerem Wild noch genügend Ausschuss erzeugt. Beim Schuss in ein Rudel ist generell darauf zu achten, dass das zu erlegende Stück in einem ausreichenden Abstand zu den Rudelmitgliedern steht, da ansonsten unbeschossenes Wild durch Geschosssplitter verletzt werden könnte. 
 Eine besonders spannende Jagdart auf den Brunfthirsch ist die Rufjagd mit dem Hirschruf. Dabei wird dem Hirsch ein Eindringling und Rivale in seinem Brunfteinstand vorgegaukelt und dadurch versucht, ihn zum Zustehen zu bewegen. Für die Ausübung der Rufjagd braucht es aber einiges an Erfahrung und man kann dabei auch viel verderben. Daher sollte der Jäger bevor er mit dem Hirschruf in die Wälder loszieht, diese Jagdart bei einem erfahrenen Rufjäger von der Pike auf erlernt haben. 
 
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                            <updated>2020-09-26T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Auszüge aus dem Arbeitsheft Waffen und Munition</title>
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                                            Hier finden Sie die Auszüge aus dem Arbeitsheft Waffen und Munition
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                <![CDATA[
                  Auszüge aus dem Arbeitsblatt &quot;Waffen und Munition&quot; Auflage 2020:  
 &amp;nbsp; 
 
  Waffenrecht Seite 128 - Waffenrechtliche Begriffe   Download:&amp;nbsp; https://htg.by/2fkOy  
 
  &amp;nbsp;  
 
  Waffenrecht Seite 130 - Persönliche Eignung  Download:&amp;nbsp;   https://htg.by/xcItF   
 
  &amp;nbsp;  
 
  Waffenrecht Seite 133 - Führen von Schusswaffen   Download:&amp;nbsp; https://htg.by/Zq4Ss  
 
  &amp;nbsp;  
 
  Waffenrecht Seite 136 - Sonstige Verbote   Download:&amp;nbsp; https://htg.by/AV60z  
 
  &amp;nbsp;  
 
  Waffenrecht Seite 139 - Kontrolle durch die Behörden   Download:&amp;nbsp; https://htg.by/d4g9Z  
 
 &amp;nbsp; 
  Mehr Informationen zu den Themen Langwaffen, Kurzwaffen, Jagdoptik und Munition finden Sie in unserem Arbeitsheft Waffen und Munition.&amp;nbsp;  
  https://heintges-shop.de/jagen/arbeitsblaetter/20/waffen-und-munition  
  https://heintges-shop.de/jagen/digitale-arbeitsblaetter/96/digitale-arbeitsblaetter-waffen-und-munition  
  Mehr Informationen zu den Themen Waffenrecht finden Sie in unserm Arbeitsheft Waffenrecht.  
  https://heintges-shop.de/jagen/arbeitsblaetter/27/waffenrecht  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
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                            <updated>2020-07-10T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">NEU: Jagdblatt digital lesen</title>
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                                            Wissensmagazin für junge und alte Hasen
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                <![CDATA[
                 
  Wissenswertes aus der Praxis von aktiven Jägern&amp;nbsp;  
  Neuheiten aus erster Hand&amp;nbsp;  
  Ausbildungsinhalte informativ aufbereitet zur Fortbildung   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;von Ausbildern und Basiswissen für Jagdschüler&amp;nbsp;  
  keine alten Mythen, sondern Fakten von erfahrenen   &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;Fachleuten und Experten&amp;nbsp;  
 
 &amp;nbsp; 
  Die kostenlose Erstausgabe finden Sie unter folgendem Link:.  
  &amp;nbsp; Jagdblatt jetzt digital lesen!    &amp;nbsp;( https://jagdblatt.info/heintges )  
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
                ]]>
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                            <updated>2020-06-02T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Frühling im Revier</title>
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                                            Auch wenn die Jagd im März noch weitgehend ruht, gibt es im Revier in den nächsten Wochen einiges zu tun. Welche Arbeiten im Frühling im Jagdrevier anstehen, damit hat sich unser Fachautor Michael Jüngling in dem folgenden Beitrag beschäftigt.
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                 Die Zeit der winterlichen Jagden ist vorüber und es kehrt Ruhe ein im Revier. Schalenwild geniest, abgesehen von Schwarzwild (Landesjagdgesetze beachten), nun Schonzeit. Viele Bachen haben schon gefrischt und auch Raubwildarten (wie Fuchs, Dachs und Marder) sind mit der Jungenaufzucht beschäftigt. Die zur Aufzucht benötigten Elterntiere dürfen im Sinne des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit nicht bejagt werden! Im Feld hängt das Überleben der ersten Junghasen nicht nur von der Witterung ab. Ein zu hoher Prädatorendruck, fehlende Deckung und landwirtschaftliche Maßnahmen fordern ihre Opfer und lassen die Besätze schrumpfen. Auch wenn die Zeit der Schnepfenjagd in Deutschland schon lange der Vergangenheit angehört, sollte man sich im Waldrevier dieses Schauspiel der Natur nicht entgehen lassen und einmal einen möglichst windstillen Abend im Revier auf dem Schnepfenstrich verbringen. Erfolgversprechende Stellen sind natürliche Bestandslinien wie z.B. eine ans Altholz grenzende Aufforstungsfläche. Man wird erstaunt darüber sein, dass vielerorts der Bestand gar nicht so gering ist, wie vielleicht angenommen wurde. Manch einer wird bei dieser Gelegenheit vielleicht seinen ersten - des sonst so unauffällig lebenden - Schnepfenvogels zu Gesicht bekommen. 
   Jagdausübung sollte sich nun auf Beobachten und Bestätigen des Wildes beschränken   
 Im März und April ruht die aktive Jagdausübung auf wiederkäuenden Schalenwildarten. Bei der Bejagung des Schwarzwildes ist insbesondere bei einzelnen Stücken erhöhte Aufmerksamkeit geboten! Viele Bachen haben nun gefrischt und die Gefahr eine führende Bache zu erlegen, welche ihre Frischlinge im Wurfkessel für einen kurzen Ausflug zur Nahrungsaufnahme zurückgelassen hat, ist groß. Im Niederwildrevier sollte man sich (insofern keine Schonzeit für besteht) ausgiebig der Jungfuchsbejagung widmen. Ist der Mutterbau erkundet, kann ab Mitte bis Ende April auf vor dem Bau spielende Jungfüchse angesessen werden. Auch der Einsatz der Jungfuchsfalle kann lohnend sein und dadurch ganze Gehecke entnommen werden. Diese Bejagung der Jungfüchse ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack, stellt aber im Niederwildrevier einen wichtigen Faktor zur Kontrolle der Prädatoren dar. Ansonsten versuchen wir uns einen Überblick über den Wildbestand und dessen Gesundheitszustand zu verschaffen. Dies sollte ohne große Störung des Wildes geschehen. Im Feld zur Äsung austretendes Wild kann gut von einem Aussichtspunkt aus - auch auf größere Entfernungen z.B. durch ein Spektiv beobachtet und angesprochen werden. Die dabei bestätigten Böcke können in einer Revierkarte vermerkt werden, was die Jagdplanung zu Beginn der Jagdzeit erleichtert. Bei Reviergängen achten wir auch auf Fege- und Plätzstellen, welche uns ebenfalls den Einstand eines Bockes anzeigen. 
   Ansitzeinrichtungen für die kommende Jagdsaison überprüfen   
 Bevor im Mai wieder die Jagdzeit beginnt müssen nun die vorhandenen Ansitzeinrichtungen auf ihre Standfestigkeit und Sicherheit hin überprüft werden. Morsche oder faulende Sprossen, Pfähle und Bretter sind zwingend zu ersetzen. Haben wir im Winter bei Schnee den einen oder anderen neuen Wechsel entdeckt, wäre es jetzt an der Zeit über den Bau einer Ansitzeinrichtung an dieser erfolgversprechenden Stelle nachzudenken und dies in Angriff zu nehmen. Sollte im Frühjahr ein jagdbarer Bock bestätigt werden und es mangelt in seinem Einstand an einer Ansitzmöglichkeit, ist der Bau einer transportablen Leiter eine sinnvolle Ergänzung der jagdlichen Einrichtungen. Ist der Bock zur Strecke gekommen, kann diese Jagdeinrichtung ohne weiteres z.B. bei der späteren Wildschadensabwehr noch gute Dienste leisten. Die für den Bau der Ansitzeinrichtungen notwendigen Fichtenstangen können meist in Selbstwerbung nach Rücksprache mit dem zuständigen Waldbesitzer oder Revierförster recht günstig erworben werden. Vor Aufgang der Jagdzeit sind die Pirschwege mit einem Laubbesen von Laub und Ästen zu befreien, was ein späteres lautloses Angehen des Ansitzes ermöglicht. Nach Austreiben des Laubes sollten eventuell die Sicht einengende Äste noch mit der Astsäge entfernt werden. 
   Äsungsflächen vorbereiten und Neuanlage planen   
 Nun ist es auch an der Zeit die Wildäcker für die Frühjahrseinsaat vorzubereiten. Wer keinen eigenen Maschinenpark für die Bewirtschaftung von Äsungsflächen vorhält, sollte sich an einen im Revier ansässigen Landwirt wenden. Dieser ist sicherlich gegen eine entsprechende Vergütung zur Hilfe bereit. Nach langjähriger Bewirtschaftung und auch vor einer Neuanlage ist die Bestimmung des Nährstoffgehaltes im Boden ratsam. Dazu werden Bodenproben entnommen und einem entsprechenden Labor zur Analyse vorgelegt. Man bekommt neben dem pH-Wert, über welchen sich der Kalkbedarf errechnet, auch eine Empfehlung für den Düngerbedarf der Fläche. Da wir auf Dauergrünäsungsflächen einen möglichst hohen Anteil an Leguminosen (gedeihen schlecht bei zu niedrigen pH-Werten des Bodens) anstreben, sind diese Flächen ebenfalls nicht zu vernachlässigen und entsprechend ihres Bedarfes aufzukalken. Benötigtes Saatgut sollte rechtzeitig im Fachhandel geordert werden, da es bei beliebten Äsungspflanzen immer wieder mal zu Lieferengpässen kommen kann. Wer die Anlage größerer Äsungsflächen scheut oder keine Möglichkeit dazu hat, muss aber nicht gänzlich auf äsungsverbessernde Maßnahmen verzichten. Man sollte im Frühjahr immer etwas Rotkleesamen im Jagdfahrzeug mitführen, um diesen an Stellen mit Bodenverwundungen, wie z.B. von den Sauen aufgebrochenen Wegerändern oder den Reifenspuren eines Harvesters einzusäen. Wichtig ist, dass diese Stellen ausreichendem Sonnenlicht ausgesetzt sind und die Einsaat etwas festgetreten wird oder durch einen nachfolgenden stärkeren Regen in den Boden eingewaschen wird. In der Zeit des Haarwechsels und Geweihaufbaus hat Wild einen erhöhten Mineralstoffbedarf und nimmt im Revier ausgebrachte Salz- und Minerallecksteine dankbar an. Wurde in der winterlichen Notzeit gefüttert, ist nun übriggebliebenes Futter aus den Fütterungen zu entsorgen und zur Eindämmung parasitärer Erkrankungen sollte die Losung rund um die Fütterung mit einem Rechen zusammengekehrt und entsorgt werden. Anschließend desinfizieren wir den Futterplatz durch das Ausstreuen von Branntkalk, was am besten bei oder kurz vor einem Regenschauer geschehen sollte. 
   An die bald bevorstehende Wildschadensverhütung und Jungwildrettung denken   
 Bevor im Mai wieder mit der Mahd begonnen wird, empfiehlt es sich jede Gelegenheit dazu zu nutzen die Landwirte für das Thema Jungwildrettung zu sensibilisieren. Dazu können zum Beispiel die vielerorts im Frühjahr stattfindenden Jagdgenossenschaftsversammlungen oder auch jede zufällige Begegnung draußen im Revier genutzt werden. Nur bei einer rechtzeitigen Information kann der Jäger vor der Mahd entsprechende Jungwildrettungsmaßnahmen ergreifen. Auch wenn die Zusammenarbeit hier und da auf diesem Gebiet funktioniert, besteht vielerorts bestimmt noch einiges an Handlungsbedarf. Damit wir von der Aussaat des wildschadensgefährdeten Maises nicht überrascht werden, sind alle zur Schadensabwehr notwendigen Utensilien zu überprüfen (Weidezaungeräte auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen, Batterien aufladen). Für abgebrochene Pfähle und schadhafte Litze sollte rechtzeitig Ersatz beschafft werden. So sind wir gerüstet und es kommt zu keinen vermeidbaren Verzögerungen bei der Schadensverhütung. 
   Naturschutzmaßnahmen im Revier durchführen   
 In diesen jagdruhigen Wochen sollte der Jäger auch Zeit für die Durchführung von Naturschutzmaßnahmen im Revier aufbringen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um die Durchführung von kostenintensiven Großprojekten, wie die Anlage von Feldholzinseln, Streuobstwiesen oder die Neuschaffung eines Feuchtbiotops handeln. Auch kleinere Maßnahmen sind wertvoll und zielführend. Einfach mal einen Tag zusammen mit den Jagdfreunden einplanen und das Revier oder den Uferbereich eines Fließgewässers von Unrat und Müll befreien, mit den Nachbarkindern oder gar einer Schulklasse Nisthilfen, Eulen- oder Fledermauskästen bauen und diese draußen im Revier anbringen. Auch solche Maßnahmen dienen nicht unerheblich der Natur und dem Schutze seltener oder bedrohter Arten, sondern stellen auch eine gute Möglichkeit der jagdlichen Öffentlichkeitsarbeit dar. 
   Treffsicher in die kommende Jagdsaison   
 Für den Jäger ist es eine Ehrensache, dass er alles daran setzt sein Wild waidgerecht zu erlegen und es möglichst zu keinem Krankschuss kommt. Daher ist der Schießstandbesuch vor Beginn der kommenden Jagdsaison als Pflichtprogramm zu sehen! Mit allen Waffen werden Probeschüsse absolviert und die Treffpunklage kontrolliert. Stellt sich bei einer Waffe eine Treffpunktabweichung fest, wird diese direkt vor Ort neu eingeschossen oder einem Büchsenmacher zur Inspektion übergeben. 
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